Arbeitsplatz im Campervan: So richtest du dir dein mobiles Vanlife Büro wirklich clever ein
Wie oft habe ich dieses Instagram-Bild vom „perfekten Vanlife-Arbeitsplatz“ gesehen.
Jemand sitzt mit einem Kaffee vorm Laptop, die Sonne geht über dem Meer auf, die Haare liegen perfekt, nebenbei laufen vermutlich Delfine im Hintergrund durchs Bild und das WLAN ist natürlich magisch stabil.
Und dann sitzt du da.
Mit Rückenschmerzen.
Dem Laptop halb auf den Knien.
Einem Kabelsalat aus der Hölle.
Einem Tisch, der eigentlich nur für Frühstück gedacht war.
Und Internet, das genau in dem Moment verschwindet, wenn du einen wichtigen Zoom-Call hast.
Und das ist genau der Grund, warum ich Dir empfehle für ein echtes digitales Nomaden-Vanlife einige Dinge zu beachten. Denn so wie oben beschrieben, macht’s wirklich gar keinen Spaß. Dabei gibt es für mich kaum ein größeres Privileg, als online Geld zu verdienen, während ich auf das strahlend blaue Meer oder die beeindruckenden Berge schauen darf.
Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Monat im Van. Ich dachte ernsthaft, ich könnte einfach „irgendwie“ arbeiten. Laptop aufklappen, bisschen online Geld verdienen, fertig.
Aber natürlich war das kompletter Quatsch!
Aber so bin ich eben: Ich plane nicht alles bis ins kleinste Detail, um Dinge aufzuschieben, die ich dann doch nicht mache. Ich möchte ins MACHEN kommen. Und deshalb begann das Arbeiten im Campervan sehr amateurhaft für mich. Und das war ok. Darüber mache ich mir Gedanken, wenn ich dann mal unterwegs bin, dachte ich.
Nach wenigen Wochen tat mir alles weh:
mein Nacken, mein Rücken, meine Handgelenke — und ehrlich gesagt auch ein bisschen meine Nerven.
Denn wenn du dauerhaft im Camper arbeitest, dann ist dein Arbeitsplatz nicht mehr nur „nice to have“.
Er ist die Grundlage für dein alltägliches Leben. Und ich wollte so gern Spaß am Arbeiten haben, nachdem ich mich beruflich komplett neu orientiert habe. Als Eventmanagerin war ein ortsunabhängiges Leben nicht möglich, also bildete ich mich weiter. Remote und flexibel arbeiten – das war mein Ziel. Falls du wissen möchtest, womit ich Geld verdiene, während ich die meiste Zeit des Jahres unterwegs bin, dann sieh dir gern diesen Blogbeitrag dazu an.
Ich war also maximal motiviert. Nur mein Arbeitsplatz irgendwie nicht und das hat mir zu Beginn den Spaß genommen.
Gerade wenn du:
- remote arbeitest,
- dir ein Online-Business aufbaust,
- bloggst,
- als virtuelle Assistentin arbeitest,
- Content erstellst,
- tradest,
- freelancest
oder einfach ortsunabhängig Geld verdienen möchtest…
…brauchst du einen Arbeitsplatz, der wirklich funktioniert. Der Spaß macht. Und bequem ist. Und zwar nicht nur für zwei hübsche Instagram-Fotos. Sondern für deinen echten Alltag.

In diesem Artikel zeige ich dir deshalb:
- wie du einen ergonomischen Arbeitsplatz im Campervan einrichtest,
- welche Fehler fast alle am Anfang machen,
- welche Gadgets wirklich sinnvoll sind,
- wie du stabiles Internet im Ausland bekommst,
- warum Stauraum wichtiger ist als Deko
und - welche Tools mir nach 2 Jahren Vollzeit Vanlife täglich den Hintern retten.
Und glaub mir:
Ein guter Arbeitsplatz im Van spart dir nicht nur Zeit, sondern auch Chaos und Stress.
Es bringt Dir so viel mehr Freude und Energie! Und irgendwie gehen wir doch genau aus diesem Grund mit dem Van los – um der puren Freude zu folgen, oder?
Warum ein ergonomischer Arbeitsplatz im Campervan SO unterschätzt wird
Ich habe das Gefühl, die meisten Menschen planen ihren Camper-Ausbau ungefähr so:
- Bett
- Küche
- vielleicht eine hübsche Holzdecke
- ein Sitzplatz
- Lichterkette
- fertig.
Der Arbeitsplatz? Wird irgendwo „mit reingequetscht“.
Und genau das rächt sich später brutal.
Denn wenn du täglich mehrere Stunden im Van arbeitest, dann wird dein Körper irgendwann rebellieren. Ich habe monatelang völlig falsch gearbeitet:
- Laptop zu tief
- Schultern dauerhaft angespannt
- krummer Rücken
- winziger Tisch
- keine externe Maus
- ständig Kabel suchen
Und blöderweise hatte ich zusätzlich noch das Gefühl, nie richtig produktiv gewesen zu sein. Das hat mich sehr unzufrieden gemacht. Und dann dachte ich mir: Warum mache ich es mir nicht einfach so richtig schön und bequem. Beim nächsten Ausbau würde ich meinen Arbeitsplatz genauso ernst planen wie mein Bett, so viel steht fest.
Denn dein Arbeitsplatz entscheidet:
- wie konzentriert du arbeitest,
- wie viel Energie du hast,
- ob du langfristig remote arbeiten kannst und
- ob Vanlife Freiheit oder Dauerstress wird.
Also hören wir doch auf immer einfach so weiter durchzuziehen, weil „geht schon irgendwie“. Sondern lasst uns Frauen unser Leben schön gestalten, die Verantwortung übernehmen und Veränderungen herbeiführen, wenn sie etwas verbessern. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen groß für etwas wie einen Arbeitsplatz im Van. Für mich war aber genau das Van-Office das, was gestört hat.
Der größte Fehler beim Camper-Ausbau: Kein fester Stauraum für deine Arbeits-Utensilien
Einer meiner besten Tipps überhaupt: Plane beim Camper-Ausbau einen FESTEN Platz für deine Arbeitssachen ein.
Nicht: „Ach, das räume ich dann immer irgendwo hin.“
Nein. Denn genau dieses tägliche Umräumen kostet unfassbar viel Energie, Zeit und nervt total. Im Camper braucht immer alles einen zugewiesenen Platz:
Laptop.
Ladegeräte.
Kabel.
Notizbücher.
Maus.
Tastatur.
Powerbanks, wenn du doch mal außerhalb deines Vans arbeiten möchtest.
Stifte und co.
Wenn du dafür keinen festen Platz eingeplant hast, versinkst du im Chaos.
Ich habe zum Beispiel unter meiner Sitzbank ein Büro-Fach verbaut, in dem alle Arbeitsutensilien, sowie wichtige Dokumente verstaut sind.
Mein Freund hat hingegen ein Bürofach unter seinem ausziehbaren Tisch eingeplant. Auch super smart, weil alles nah am Ort des Geschehens verbaut ist.

Und das spart uns täglich SO viel mentale Energie. Diese Dinge haben mein mobiles Büro komplett verändert:
Hängeorganizer und Etuis für Kabel & Kleinkram
Mir ist bewusst, dass ich die Camper-Welt damit nicht neu erfinde.
Aber es macht für mich so Sinn kleine Hängeorganizer* an der Wand anzubringen. Und wenn du sie noch nicht hast, dann verpasst du was! Ich habe sie einzeln, also nicht als 3er-Kombi angebracht und nutze sie für:
- Kabel
- Ladegeräte
- und übrigens auch im Küchenbereich zur Aufbewahrung von Brot und Zwiebeln.
Maus, Stifte und Kleinzeug wie Kleber oder Post-It’s bewahre ich in einem Etui auf, welches in meinem Bürofach unter Sitzbank untergebracht ist. Dieses Mäppchen* war beim Kauf meiner Laptoptasche dabei. Super praktisch auch für Arbeitstage im Coworking.

Vorher flog alles irgendwo herum.
Jetzt greife ich blind hinein und finde sofort, was ich brauche.
Kleine Veränderung.
Riesiger Unterschied.
Ergonomischer mobiler Arbeitsplatz im Camper: Diese Dinge machen wirklich Sinn
1. Faltbarer und höhenverstellbarer Laptopständer
Wenn du täglich am Laptop arbeitest: Hol dir einen Laptopständer.
Am besten einen, den du in der Höhe verstellen kannst und der faltbar ist. Denn wir wissen ja, Stauraum ist Mangelware im Wohnmobil und Camper.
Dein Nacken wird es dir danken, denn dauerhaft nach unten zu schauen ist absolute Katastrophe für deine Haltung.
Ein klappbarer Laptopständer* ist perfekt fürs Vanlife:
- leicht
- platzsparend
- schnell verstaut
- ergonomisch deutlich besser
Ich habe anfangs gedacht: „Ach, das geht schon ohne.“
Klar geht das. Macht aber keinen Spaß!
2. Ergonomische Maus statt Handgelenk-Schmerzen
Wusstest du, dass:
Viele Menschen durch Laptoparbeit chronische Schmerzen im Handgelenk entwickeln? Und im Van wird’s oft noch schlimmer, weil die Haltung ohnehin suboptimal ist.
Eine ergonomische Maus* wirkt erstmal wie so ein unnötiges Technik-Gadget…
bis du sie benutzt.
Danach willst du nie wieder zurück.
Vor allem bei:
- Bildbearbeitung
- Bloggen
- Videoschnitt
- Social Media Arbeit
- Online-Business
…macht das einen gigantischen Unterschied.
3. Externe Tastatur für bessere Haltung
Wenn dein Laptop auf einem Ständer steht, brauchst du natürlich auch:
eine externe Tastatur*.
Dadurch sitzt du automatisch entspannter.
Deine Schultern entspannen sich..
Und der Bildschirm klebt nicht direkt an deiner Stirn.
Je nach Job kann ein zusätzlicher portabler Monitor sinnvoll sein. Den benötige ich für meine Arbeit nicht, deshalb habe ich drauf verzichtet, auch wenn er ab und an nice-to-have wäre. Diese mobilen Bildschirme* gibt es ja mittlerweile in ultradünn, leicht und stromsparend, also perfekt fürs Vanlife.
Der unterschätzteste Punkt überhaupt: Der Tisch
Und da muss ich zugeben, dass ich der Tisch, an dem ich arbeite, nicht genügend Aufmerksamkeit von mir bekommen hat. Geplant hatte ich einen Klapptisch zwischen dem drehbaren Fahrersitz und meiner Sitzbank hinter dem Fahrersitz. So, dass man im Idealfall von beiden Seiten am Tisch sitzen kann. Aber leider ist er viel zu:
- klein,
- niedrig,
- weit weg vom drehbaren Fahrersitz
- und zum arbeiten sehr unpraktisch.
Deshalb plane ich einen Umbau und möchte einen schwenkbaren Tisch mit mehr Fläche, sowie der Möglichkeit, dass ich ihn irgendwo an der Seite wegklappen kann. Dafür werde ich dieses Tischbein-Gestell* bestellen und mir eine individuelle Tischplatte zusägen. Mit diesem Tisch hätte ich:
- einen größeren Tisch zum essen und arbeiten
- mehr Raum und Platz im Van durch das seitliche Wegklappen der Tischplatte
- mehr Flexibilität von welchen Platz aus ich arbeiten möchte, da der Tisch schwenkbar ist.

Ich freue mich jetzt schon wie ein Schnitzel (was ist das eigentlich für ein lustige Redewendung) auf diesen neuen Tisch. Die Tischplatte werden ich sehr wahrscheinlich aus Eiche mit Naturkante machen, damit sie zu meiner Küche passt. Ich kann’s kaum abwarten.
Internet im Campervan: Ohne stabiles Netz wirst du wahnsinnig
Jetzt kommen wir zu einem Thema, das über dein komplettes digitales Nomaden-Leben entscheidet: Internet.
Denn romantisches Offline-Vanlife klingt zwar toll, bezahlt aber leider nicht meine Rechnungen. Und ich liebe es auch sehr mir zwischendurch etwas zu gönnen. Essen gehen, ein hübsches Airbnb für ein paar Tage, ein Spa-Tag.
Ich habe folgendes ausprobiert:
- SIM-Karte im jeweiligen Land vor Ort gekauft
- Online-SIM über Saily und Holafly
- Deutsche SIM
und sage dir, welche Variante für mich die Siegerin geworden ist.
SIM-Karte im Land vor Ort kaufen
Ich bin zu Beginn meines Vanlifes mit individuellen SIM-Karten des jeweiligen Landes gestartet, weil das die absolut günstigste Option gewesen ist. Das hat grundsätzlich auch gut funktioniert.
Aber die Nachteile bei länderspezifischen SIM-Karten sind:
- du musst dich vor dem Kauf in jedem Land neu informieren, welcher Anbieter die beste Netzabdeckung hat, Preise vergleichen usw.
- du musst die SIM-Karten regelmäßig aufladen
- zum aufladen bzw. kaufen musst du ein Geschäft aufsuchen, was z.T. schwierig ist, wenn man in der Wildnis unterwegs ist
Nach den ersten Monaten habe ich gemerkt, dass das für mich nicht die richtige Option ist. Also habe ich mich zum Thema E-SIM-Karten schlau gemacht.
E-SIM-Karten online kaufen
Bei meiner Recherche bin ich schnell auf Holafly gestoßen, die mit weltweitem unlimitierten Datenvolumen werben. Wichtig ist mir gewesen, dass ich nur einen Vertrag bzw. SIM-Karte besitze, die sowohl mein Handy, als auch meinen Laptop mit Internet versorgt. Außerdem wollte ich mindestens 200 GB pro Monat, damit ich bedenkenlos arbeiten und Filme schauen kann, ohne auf mein Datenvolumen zu achten.
Leider schließt Holafly das Freigeben eines Hotspots vom Smartphone aus. Und das ist für mich, die mit dem Handy-Hotspot am Laptop arbeitet, ein Ausschlusskriterium gewesen.
Über Instagram bin ich dann recht schnell bei Saily gelandet. Das war im Handling super easy. Ging wirklich richtig schnell und ich würde Saily auch jeder empfehlen, die nur mal für 2-4 Wochen in einem anderen Land unterwegs ist und dessen deutscher Handyvertrag nur ein kleines oder kein Datenpaket für das jeweilige Land beinhaltet. Super praktisch ist zudem, dass du das Datenvolumen schon buchen kannst, bevor du überhaupt in dem Land bist. Es aktiviert sich automatisch, sobald du über die Grenze des Landes passierst.
Saily ist aber definitiv teurer, als die physischen SIM-Karten, die du vor Ort kaufen kannst und sie laufen ebenfalls nach einer bestimmten Tagesfrist ab. Also musste ich auch hier wieder darauf achten, wann ich neues Datenvolumen hinzukaufen muss, um nicht plötzlich mitten im Nirgendwo ohne Internet dastehe.
Somit habe ich den dritten Punkt und zwar den deutschen Handyvertrag ausprobiert.
Deutsche SIM bzw. Deutscher Handyvertrag
Mit dieser Variante bin ich nun schon seit über über 1,5 Jahren unterwegs und würde es nicht anders machen. Nachdem ich mir so ziemlich alle Anbieter und deren Preise und Konditionen angesehen habe, bin ich bei Congstar hängen geblieben.
Congstar:
- hatte mit Abstand das beste Preis-Leistungs-Verhältnis
- ist eine Tochtergesellschaft der Telekom und besitzt in und außerhalb von Deutschland eine so viel bessere Netzabdeckung als andere Anbieter, die zum Teil nicht mal günstiger sind
- hat mit 240 GB für 34€ inkl. Nutzung meines Datenvolumens in der Schweiz (wichtig, wenn man sich für einen Schweizer Partner entscheidet ;-)) das perfekte Angebot für mich gehabt
- hat mindestens genauso guten oder besseren Empfang wie lokale Netzanbieter (wir haben das in Italien und Spanien getestet)
Ja klar, wenn ich wirklich mal mitten in der Natur fernab von jeglicher Zivilisation stehe, dann ist es schon mal vorgekommen, dass das Netz nicht ausgereicht hat. In solchen Momenten hilft wahrscheinlich nur Starlink, was mir aber viel zu teuer ist. Wenn ich ehrlich bin, finde ich das Satellitennetzwerk von Starlink und den Menschen, der dahinter steht, auch ziemlich gruselig und betrachte das eher kritisch. Ich meine, dieser Mann verbreitet mutmaßlich sexualisierte Deepfakes von Frauen mit seiner KI, das möchte ich auf rein gar keinen Fall finanziell unterstützen.
Deshalb bin und bleibe ich bei Congstar*. Ich habe es jetzt 1,5 Jahre im Europäischen Raum und der Schweiz getestet und kann es jeder frei lebenden Frau absolut empfehlen. Wenn du auch mit Congstar unterwegs sein möchtest, dann nutze gern meinen Freudinnen-Code, mit dem du 10% Rabatt auf deinen Tarif bekommst.
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Strom im Camper – weil ich es total unterschätz habe
In einem meiner letzten Beiträge habe ich bereits darüber gesprochen, dass ich die Menge an Strom, de ich zum Laden meines Laptops und Handys benötige, total unterschätzt habe. Vor allem der regnerische und wolkenbedeckte Winter in Nordspanien hat mir gezeigt, dass ich mit meinen beiden Solarpaneelen auf dem Dach an meine Grenzen komme. Aufgrund dessen habe ich mir einen Ladebooster installiert. Und der hat wirklich all meine Strom-Problem in Luft aufgelöst.
Was du dennoch für deinen mobilen Arbeitsplatz beachten solltest sind:
Mehrere 230V-Steckdosen + USB-Ports direkt am Arbeitsplatz
Ich weiß, dass aktuelle MacBooks und IPads keine 230V Steckdosen mehr zum Laden benötigen. Mein Laptop, ein günstigeres und älteres Modell, braucht jedoch noch den guten alten Stecker, um in Fahrt zu kommen. Und er hält auch nicht viel länger als 2-3 Stunden. Laden während dem Arbeiten ist für mich daher Alltag.
Deshalb habe ich heute direkt an meinem Arbeitsplatz:
- mehrere USB-Ports
- Zwei 230V-Steckdosen
Die beiden 230V-Steckdosen konnte ich über diesen 12V Wechselrichter* realisieren können. Wichtig dabei ist, dass der Wechselrichter mit reiner Sinuswelle läuft. Der ist zwar teurer, als die modifizierte Sinuswelle, lässt deine Geräte aber sicher und sauber laufen. D.h. kein Brummen, Heiß werden oder sogar Beschädigen von angeschlossenen Geräten.
Ich nutze ihn zum Laden meines Laptops, meiner elektrischen Zahnbürste und für meinen Haar-Föhn. Dafür sind 2000Watt ausreichend. Für mehr elektrische Geräte braucht es logischerweise größere Geräte. Zum autark im Van leben brauchst du wahrscheinlich mindestens 1500 bis 2000 Watt.
Die beiden integrierten 230V Steckdosen ersparen mir nerviges Umstecken, sodass mein stromhungriger Laptop und meine elektrische Zahnbürste sind nicht um den Ladeplatz streiten müssen.
Außerdem super praktisch sind die beiden USB-Ladestationen direkt an meinem Arbeitsplatz, die ich regelmäßig für mein Handy nutze.
Fazit: Diese Dinge machen deinen Arbeitsplatz im Campervan erst wirklich alltagstauglich
Ich weiß, das klingt jetzt alles nach mega viel.
Aber weißt du was? Du musst nicht von Anfang an alles perfekt haben. Ich hatte es auch nicht. Und trotzdem hat es funktioniert, wenn auch mit ein paar Wochen Nackenschmerzen als Lehrgeld.
Was ich dir aber wirklich mitgeben möchte: Nimm deinen Arbeitsplatz ernst. So ernst wie dein Bett. So ernst wie deine Küche. Denn wenn du remote arbeitest und gleichzeitig frei leben willst, dann ist dein Van-Office nicht irgendein netter Bonus. Es ist die Basis von allem.
Also nochmal kurz zusammengefasst, was wirklich den Unterschied macht:
Stauraum zuerst. Plane beim Ausbau einen festen Platz für deine Arbeitssachen ein. Dieses tägliche Suchen und Umräumen kostet unfassbar viel mentale Energie. Hängeorganizer, ein Bürofach, ein Etui für Maus und Kabel — kleine Dinge, riesige Wirkung.
Ergonomie für deine Gesundheit. Ein Laptopständer, eine externe Tastatur, eine ergonomische Maus. Ich habe das lange vor mir hergeschoben und monatelang mit Nacken- und Handgelenkschmerzen dafür bezahlt. Sie retten dir buchstäblich den Körper. Tu’s einfach.
Der Tisch entscheidet mehr als du denkst. Ich hab das selbst unterschätzt und arbeite immer noch an einem Tisch, der zu klein und zu niedrig ist. Ein schwenkbarer, größerer Tisch gibt dir Flexibilität, Platz und macht das Arbeiten so viel angenehmer.
Internet ist dein Fundament. Ohne stabiles Netz läuft nichts. Keine Calls, kein Business, kein Geld. Nach diversen Experimenten mit lokalen SIM-Karten und E-SIMs bin ich bei Congstar gelandet und würde diese Entscheidung immer wieder so treffen. Gute Netzabdeckung, fairer Preis, kein tägliches Nachdenken über verfügbares Datenvolumen.
Strom unterschätzt fast jede. Ich auch. Mehrere Steckdosen und USB-Ports direkt am Arbeitsplatz sind keine Spielerei, sondern super sinnvoll. Dazu ein Wechselrichter mit reiner Sinuswelle zum Laden deines Laptops und anderer elektrischer Geräte mit Stecker.
Fang klein an, wenn du musst. Aber fang an. Denn wenn du remote arbeitest und gleichzeitig frei leben willst, dann verdient dein Van-Office genauso viel Aufmerksamkeit wie alles andere in deinem Ausbau.
Und dann, irgendwann, sitzt du da. Kaffee in der Hand. Laptop auf Augenhöhe. Netz läuft. Draußen Meer oder Berge oder beides. Und du denkst dir: Genau dafür bin ich losgezogen.
Voller Dankbarkeit, dass du diesen großen Schritt in ein ortsunabhängiges Leben gegangen bist.
Mit Liebe verfasst um dich zu mehr zu ermutigen

Wenn du jetzt mehr von meinen Erfahrungsberichten zum Thema Vanlife, Camper Ausbau oder ortsunabhängigen Leben als Frau, lesen möchtest, dann sieh dir gern weitere meiner Blogbeiträge an.
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