Nach 3 DIY Camperausbauten: Diese Entscheidungen würde ich IMMER wieder treffen – TEIL 1
Tausende Youtube-Videos und du weißt nicht, wofür du dich entscheiden sollst? Meine Ausbau-Reihe begann schon weit vor dem großen Campervan-Hype. Nach mittlerweile 3 selbst ausgebauten Vans, teile ich gern meine Must Haves mit dir.
Alles begann 2015 mit meinen ersten Camperausbau, ein VW T4 in bordeaux-rot. Mein absolutes Herzensauto bis heute!
2021 kam Bodo, ein Peugeot Boxer L2H2 aus 2016. Quasi ein Tinyhouse auf 4 Rädern und meine aktuelle Wohlfühl-Oase. Nach 5 Jahren bin ich sehr happy immer noch sagen zu können, dass ich beim Ausbau dieses Campervans ziemlich viel richtig gemacht habe. Und das, obwohl ich keine Handwerkerin bin. Dennoch würde ich das ein oder andere doch beim nächsten Camper-Ausbau anders machen.
2025 begann mein Freund seinen Sprinter L2H2 auszubauen. Ja genau, wie reisen in 2 Campern. 5 Jahre nach meinem zweiten Ausbau hat sich einiges getan an der Camperausbau-DIY-Front. Deshalb erzähle ich dir auch, welche seiner genutzten Materialien mich so überzeugt haben, dass ich sie beim nächsten Ausbau definitiv berücksichtigen würde.
Jeder dieser Ausbauten hat mich so viel gelehrt. Fakt ist nämlich, nicht alles, was auf Pinterest schön aussieht, macht auch wirklich Sinn und ist langlebig. Du willst ja nicht 2 Jahre später wieder alles rausreißen und neu machen müssen, weil es einfach unpraktisch gewesen ist. Deshalb erzähle ich dir, was ich definitiv wieder so einbauen würde.
Und wofür machen wir das Ganze?
Für das Gefühl der Freiheit. Der Unabhängigkeit. Etwas selbst geschaffen zu haben. Und dann morgens irgendwo mitten in den Bergen aufzuwachen, Kaffee mit Blick auf den glasklaren See zu kochen und diese wohlige, warme Zufriedenheit in uns drinnen zu spüren.
Ich werde hier nicht über den perfekten Instagram-Van sprechen.
Sondern über die Erfahrungen, die meinen Alltag im Camper WIRKLICH besser gemacht haben.
1. Sprühkork – die ideale ökologische Dämmung des Innenraums
Mein Freund hat diesen Spüh- oder auch Spritzkork benutzt, um die gesamte Innenkarosserie zu bedecken. Während ich noch mit Sprühkleber und Filz an der Schiebetür und den Hecktüren gearbeitet habe, hat er sich für diese nachhaltige Variante entschieden und ich finds mega!
Warum?
Weil Sprühkork* gleich mehrere Probleme auf einmal löst:
- Wärmeisolierung
- Schalldämmung
- Langlebigkeit
- super angenehmes Raumgefühl
- weniger Kondenswasser und damit Verhinderung von Schimmel
- wohnliche Optik und Haptik, da Kork ein Naturmaterial ist
- 100% ökologisch und nahhaltige Innenverkleidung ohne Biozide und Fungizide
- ideale Anpassung an alle Rundungen
- Farbvielfalt (von beige, über kaki, bis gelb, rot uvm.)
- deutlich weniger Aufwand als beim Verkleiden mit Filz
Denn Leute, unterschätzt nicht das Filzen. Es hat mir zwar ziemlich viel Spaß damals gemacht, aber es ist schon eine richtige Fummelei. Den Filz in die Scheibenzwischenräume zu drücken, damit der Abschluss schön aussieht und sich die enden nicht lösen. Die Ränder sauber abzuschneiden, damit die Filzverkleidung auch bei offener Tür noch schön aussieht. An den Enden mit dem Kuttermesser nicht zu tief in die Karossiere zu kratzen, mein Horror. Kennst du dieses leise, scharfe Luft durch die Zähne einziehen mit dahinter angedrückter Zunge, wenn du denkst, du hast etwas kaputt gemacht? Gott, ich war so angespannt.
Und genau das alles kannst du Dir ersparen. Denn Sprühkork war dagegen überraschend unkompliziert.
Ja, im ersten Moment muss man sich erstmal ein wenig eingrooven, aber das geht schnell und macht dann auch richtig Spaß!
Und die Haptik und Optik des Sprühkorks ist so viel schöner als eine Holz- oder Filzverkleidung an dieser Stelle.
Viel weicher.
Viel gemütlicher.
Und btw auch viel leichter als z.B. Holz.
Übrigens wird dieser Sprühkork* aus Restprodukten gefertigt, die bei der Herstellung von Korken in Frankreich entstehen, lieb ich ja.
Und so nutzt du Sprühkork richtig:
- Untergrund vorbereiten (sauber, trocken, fettfrei, Klebe- und Roststellen entfernen)
- Abkleben (Fenster abkleben, Kabel schützen, Möbel abdecken, Boden sichern)
- Sprühkork mit Putzpistole (6mm Düse) und Kompressor auftragen
- Trocknen lassen (mind. 1 Tag je nach Temperatur)
- Vorsichtig mit der Hand abschleifen (denn der Kork ist nach dem trocknen noch sehr grob)
Was du beachten solltest:
Sei beim Abkleben wirklich penibel und schütze alles, was nicht eingekorkt werden soll. Das Sprühen erfolgt eher großflächig und war für uns nicht zentimetergenau möglich. Außerdem ist es doch so satisfying das Malertape am Ende abzuziehen und die sauberen Kanten zu sehen, oder?
Trage zudem lieber mehrere dünne Schichten statt einer dicken auf. Zwischen den Schichten sollte der Kork auch immer komplett durchtrocknen. Wir haben es in 2 Schichten aufgetragen. So wurde das Ergebnis gleichmäßiger und stabiler.
Nutze am besten einen Kompressor mit großem Volumen von mindestens 50l. Sonst kann es während dem Sprühen passieren, dass der Druck fällt und du warten musst, bis er sich wieder aufgebaut hat.
Der Camper meines Freundes fühlt sich jetzt wie ein kleiner Wohnraum an und hat durch den Sprühkork ein super angenehmes Raumgefühl bekommen, ganz warm und gemütlich.
2. Schafwolle – die nachhaltigste und ökologische Dämmung für den Campervan und das Wohnmobil
Ich habe meine ersten beiden Camper mit dem klassischen selbstklebenden Armaflex gedämmt. Und ich muss sagen, dass ging schon ziemlich easy und die integrierte Klebeseite ist einfach super praktisch.
Heute würde ich mich aber zu 100% für Schafwolle* entscheiden, denn:
- Armaflex ist ein synthetisches Produkt
- es besteht aus Kunststoffteilen, Klebstoffen und leider auch Flammschutzmitteln
- Flammschutzmittel sind chemische Zusätze, die nicht besonders nachhaltig sind und z.T. ungesunde Gase im Innenraum freisetzen können

Falls du mal in einem frisch mit Armaflex gedämmten Campervan gewesen bist, weißt du sofort, was ich meine. Das ist ein extrem unangenehmer Geruch, der einem direkt das Gefühl vermittelt, dass es nicht besonders gesund sein kein das einzuatmen. Daher ist ausgiebiges auslüften auch zwingend notwendig. Armaflex ist außerdem nicht biologisch abbaubar, benötigt eine energieintensive Herstellung und ist schwierig zu recyclen.
Schafwolle hingegen:
» kann angenehmer verarbeitet werden
» ist deutlich nachhaltiger
» kann Feuchtigkeit besser regulieren
» und erzeugt kein „Plastikgefühl“, unangenehme Gerüche oder gar schädliche Gase
Warum ich Schafwolle liebe!
Schafwolle kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben.
Und genau DAS ist im Camper Gold wert und absolut essentiell!
Denn im Camper entsteht ständig Feuchtigkeit:
- kochen
- atmen
- schlafen
- nasse Regenkleidung
- nasser Hund
- Kaffee kochen
- einfach existieren 😀
Viele unterschätzen völlig, wie schnell daraus ein Kondenswasser-Drama wird. Vor allem im Winter! Auch wenn du in Spanien den Winter verbringen wirst: Dort wird es regnen. Und es wird auch mal mehrere Tage hintereinander regnen. Da fackelt der der Schimmel nicht lange, um sich im Van breit zu machen.
Mit Schafwolle hatten wir ein viel angenehmeres Raumklima.
Und ehrlich:
Schon beim Einbau war der Unterschied riesig. Keine unangenehmen Gerüche. Kein Gefühl von „ich muss das hier erstmal Wochen auslüften lassen, bevor ich darin schlafe“.
Aber man muss auch ehrlich sein:
Schafwolle ist nicht die billigste Lösung.
Und genau das macht vielen AnfängerInnen Angst.
Aber nach drei Ausbauten kann ich sagen:
Es gibt Dinge, bei denen Sparen später einfach doppelt teuer wird. Und ich finde, die Dämmung ist wie ein Fundament im Campervan. Einen Schrank oder einen Tisch, den baust du schnell mal aus, um ihn zu erneuern oder zu renovieren. Aber die Dämmung? Alle Möbel, Seitenverkleidungen, Fußböden entfernen, um die Dämmung zu erneuern ist wahrscheinlich nicht nur für mich ein Worst-Case-Szenario.
Und vergiss nicht den gesundheitlichen Aspekt! Ich mein, du schläfst darin. Vielleicht auch deine Kinder, dein Hund, deine Katze. Ich würde definitiv nicht mehr an der Dämmung sparen.
3. Das hochstehende Waschbecken – für mehr Sauberkeit und Langlebigkeit der Camper Küche
Klingt erstmal komplett unspektakulär. ABER: wenn du in 2 Campervans unterwegs, dann sieht man sehr schnelle, welche eingebauten Produkte sich positiv im Alltag hervorheben. Und nachdem ich den Van meines Freundes in meinen letzten beiden Punkten bereits sehr habe hochleben lassen, ist jetzt mein Bodo dran.
Zum Vergleich hat mein Freund ein viereckiges, eben eingelassenes Waschbecken mit einem Deckel, den er aus dem Eichenholz der Küchenarbeitsplatte gefertigt hat. Inspiriert von…ja klar, Pinterest. Das sieht auch wirklich mega aus. Ich liebe solche kleinen Details, z.B. wenn die Holzmaserung der Arbeitsplatte in den Holzdeckel des Waschbeckens übergeht. Wirklich wunderschön!

ABER: in der Alltagsnutzung finde ich mein rundes Waschbecken, dass auf der Arbeitsplatte aufliegt viel, viel praktischer.

Um ehrlich zu sein, habe ich es ausgewählt, weil ich runde Formen einfach liebe und fand, dass es innerhalb der eckigen Küche ein bisschen was Weiches und Verspieltes reinbringt. Und ich wollte ein Spülbecken aus Kuper, sodass es dieses wunderschöne handgehämmerte Exemplar* geworden ist (leider gibt es meins nicht mehr, daher ist das ein vergleichbares Becken).
Erst wenn man eine Weile im Camper unterwegs ist merkt man, welche Einbauten in der Camper Küche sich wirklich rentieren.
Denn jeder Zentimeter zählt und Arbeitserleichterungen lieben wir doch eh alle, oder?
Was sind die Vorteile dieses Waschbeckens:
Erstens: Die Arbeitsplatte drumherum bleibt trocken.
Wahrscheinlich liegt es an der Entfernung zwischen Wasserhahn und Spülbecken. Denn das aufgesetzte Becken ist natürlich viel Näher am Ausguss des Wasserhahns, als wenn es in den Boden eingelassen ist. Vor allem bei großem Geschirr wie Pfannen oder Töpfe bleibt die Arbeitsplatte drum herum einfach trocken. Das ist insofern wichtig, als dass du nicht ständig das dreckige Wasser aufwischen musst und es nicht ungewollt in das Holz einziehen kann. Das verlängert einfach die Lebensdauer deiner Holzarbeitsplatte!
Zweitens: Das Wasser läuft ab, auch wenn du nicht 100% gerade stehst.
Ich glaube, das ist etwas, was wohl kaum jemand beim Ausbau berücksichtigt. Aber vor allem wenn du mit dem Van frei stehen möchtest und keine Keile aufbauen kannst (btw. auch nicht solltest, weil Campingverhalten), dann stehst du einfach oft etwas schräg. Und schräg stehen in einem eckigen, kastigen Waschbecken bedeutet, dass das Wasser nicht abfließt. Das ist vor allem nach dem Abwasch unangenehm. Im runden Waschbecken, kein Thema. Da kannst du noch so schräg stehen.
Drittens: Das Waschbecken nimmt dir keinen wertvollen Stauraum im Küchenblock.
Da das Waschbecken auf der Arbeitsplatte aufgesetzt ist, hast du den Stauraum darunter zur freien Nutzung zur Verfügung. Bei mir stehen dort alle meine Gewürze und Frühstücks-Utensilien. Ich wüsste gar nicht wohin damit, wenn ich diese Fläche nicht nutzen könnte. Ich nutze außerdem die Fläche unterhalb der Ränder an denen das Waschbecken Richtung Abfluss zusammenläuft als schnelle Ablage im Alltag und beim Kochen.
Viertens: Du integrierst das Waschbecken als Design-Objekt.
Es gibt so tolle Waschbecken zu kaufen, die man perfekt in das Innendesign des Campervans integrieren kann. Wenn du ein cleanes Design magst, dann ist das vielleicht nicht die schönste Option für dich. Ich liebe es gemütlich und praktisch, und wenn ich das Design dazu kombinieren kann, ist das für mich eine optimale Win-win-win-Lösung.
Wenn du tagelang auf kleinem Raum lebst, machen Atmosphäre und Funktion nämlich plötzlich einen riesigen Unterschied.
4. Der Trittschalter fürs Wasser – mehr als nur perfekt zum Wasser sparen im Campervan
Manchmal frage ich mich, warum nicht alle Haushalte mit einem Trittschalter statt einem Hebel am Wasserhahn ausgestattet sind. Ich finde das so unfassbar praktisch, dass ich es nie wieder anders bauen würde. Deshalb ist das wahrscheinlich einer der unterschätztesten Camper-Hacks überhaupt.
Und wieder kann ich hier mit dem Vergleich zu meinem Zweitwohnsitz-Camper aka Camper meines Freundes argumentieren. Er hat nämlich einen regulären Wasserhahn mit Druckwasserpumpe verbaut, während ich dieReich-Tauchpumpe*, in Kombination mit dem Fußschalter* nutze.

Warum der Trittschalter so sinnvoll ist!
Weil man im Camper plötzlich ein komplett anderes Verhältnis zu Wasser bekommt. Du hast keine Lust alle paar Tage deinen Tank auffüllen zu müssen, sondern möchtest auch mal 1,5 Wochen irgendwo im nirgendwo stehen, ohne dir Gedanken um das Wasser machen zu müssen. Je nach Land, ist es auch gar nicht so easy eine Station zum Auffüllen zu finden. Unsere Vans haben beide einen 100l Frischwassertank und mein Wasser reicht im Durchschnitt 3-4 Tage länger.
Erstens: Ich verbrauche deutlich weniger Wasser mit dem Trittschalter.
Durch den Schalter am Fuß läuft das Wasser nicht weiter, während ich mit der Hand den Weg vom Wasserhahn zum Wasserstrahl oder umgekehrt gehe. Das mag kleinlich wirken, macht aber einen nicht unwesentlichen Unterschied. Überleg mal wie oft du diese Handbewegung am Tag machst! Zum Abwaschen, zum Zähne putzen, beim Kochen um Gemüse abzuwaschen, zum Frühstück um das Obst zu waschen und, und, und. Mit dem Trittschalter hast du die Möglichkeit punktgenau Wasser austreten und auch wieder stoppen zu lasen, genauso wie du es brauchst. Find ich so geil!
Zweitens: Die Arbeitsplatte drum herum bleibt trocken.
Das Problem kenne ich nicht nur aus dem Van. Das hat mich schon in meiner Wohnung genervt. Du wäscht die Hände und musst dann mit den nassen Händen den Wasserhahn abstellen. Es wird einfach immer nass drumherum. Und beim Abspülen von mehreren Teilen ist es noch schlimmer. Dir Arbeitsplatte wird es dir danken, wenn sie nicht täglich eine Badewanne nehmen muss und du musst weniger sauber machen, perfekt!
Drittens: Du hast die Hände frei.
Dazu muss ich wahrscheinlich nicht so viel erklären. Du kannst einfach etwas, das du abwaschen möchtest in beide Hände nehmen, mit dem Trittschalter das Wasser punktuell an- und ausschalten, ohne dass weiterhin Wasser nachläuft oder du mit der einen nassen Hand den Hahn ausstellen musst. Gerade beim Kochen ist das super praktisch.
Grundsätzlich könnte man hier auch das Thema Hygiene ansprechen, weshalb ich solche Tritt- oder Pumpschalter in öffentlichen Toiletten absolut sinnvoll finden würde. Aber in meinem Van ist jetzt nicht so viel Durchlauf an Menschen, dass es eine Rolle spielen würde.
Ich habe mich mittlerweile schon so an den Fußschalter* gewöhnt, dass ich aus Automatismus im ersten Moment selbst an fremden Wasch- und Spülbecken anfange zu treten.
Fazit: Diese 4 Entscheidungen sind meine absoluten Gamechanger im DIY Camper Ausbau
Nach drei DIY Camperausbauten kann ich dir sagen: Ein Camperausbau ist kein Hexenwerk. Ich mein, das Internet ist voll von Youtube-DIY Camper Ausbau Videos. Aber genau in dieser Fülle ist es ja manchmal recht schwierig das Richtige für dich selbst zu finden.
Es sind nicht immer die riesigen, spektakulären Entscheidungen, die deinen Camperalltag verändern. Oft sind es genau diese scheinbar kleinen Dinge, die später den größten Unterschied machen.
Ich würde einfach immer für ein stabiles Fundament sorgen.
Und das bedeutet für mich eine wirklich gute Dämmung und Isolierung. Es lohnt sich hier ein wenig mehr Geld auszugeben, nicht weil es ohne nicht geht, aber es verlängert die Lebensdauer deines ausgebauten Vans. Und irgendwie haben wir ja so viel Schweiß und Zeit in den Ausbau gesteckt, dass wir auch möglichst lange etwas davon haben wollen.
Sprühkork würde ich definitiv wieder nutzen, weil er den Innenraum so viel gemütlicher, natürlicher und wohnlicher macht. Schafwolle würde ich heute klar bevorzugen, weil ich keine Lust mehr auf synthetische Dämmstoffe, unangenehme Gerüche und dieses „hoffentlich ist das gesund“-Gefühl habe.
Mein hochstehendes rundes Waschbecken bleibt für mich eine der praktischsten und ästhetischsten Entscheidungen in der Camper Küche, weil es die Holzarbeitsplatte schützt, Arbeit & Platz spart und dazu noch wunderschön aussieht. Der Trittschalter fürs Wasser ist sowieso einer meiner kleinen Alltagshelden, bei denen ich mich bis heute frage, warum ich das nicht schon früher kannte.
Genau das ist für mich ein guter Camper Ausbau: nicht perfekt, nicht übertrieben fancy, sondern durchdacht, langlebig und alltagstauglich.
Denn am Ende willst du nicht ständig irgendwas reparieren, trockenwischen, nachbessern oder dich über Fehlentscheidungen ärgern.
Du willst losfahren. Frei sein. Kaffee kochen. Die Tür aufmachen und die Freiheit spüren.
Und während ich diesen Artikel geschrieben habe, sind mir so viele weitere Dinge eingefallen, die ich beim nächsten Camperausbau wieder einbauen würde, dass ich den Titel spontan von 4 Ausbau-Tipps auf 7 erhöht und einen zweiten Beitrag gepackt habe. Schau gern vorbei.
Mit Liebe verfasst um dich zu mehr zu ermutigen

Wenn du jetzt mehr von meinen Erfahrungsberichten zum Thema Vanlife, Camper Ausbau oder ortsunabhängigen Leben als Frau, lesen möchtest, dann sieh dir gern weitere meiner Blogbeiträgean.
*Dies in ein Affiliate-Link bzw. handelt es sich um ein Network-Programm. Wenn du dich über diesen Link anmeldest, erhalte ich einen Bonus bzw. eine kleine Provision – für dich ändert sich der Preis dadurch selbstverständlich nicht.



